Schweinegrippe. Und Schweinezeitung!

Bild von Paul
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Immer mehr Infizierte, immer mehr Tote: An Horrormeldungen über die Schweinegrippe fehlte es Ende 2009 nicht.

Doch wirklich gefährlich war lediglich die mediale Panikmache zur Steigerung der Auflage. Und zur Manipulation der Leser, sich mit dem Giftcocktail impfen zu lassen.

Die Schweinegrippe und das Virus H1N1 waren aus Sicht vieler Medienkritiker eine Medien-Pandemie, angetrieben von den Boulevard-Medien, wie immer allen voran der Super-Spreader Bild-Zeitung.

Wie sich ein Thema möglichst lange "kochen" lässt, das hat Bild bei der Schweinegrippe aus rein handwerklicher Sicht vorbildlich gezeigt und jede nur denkbare Variante gefunden und meisterhaft genutzt, um aus der Schweinegrippe etwas Leserwirksames herauszuquetschen.

Die Leser wurden durch das Wechselbad aus Panikmache und vorgeblicher Aufklärung gescheucht:

  • Aufregen: "Aufstand gegen Spezialimpfstoff für Politiker" (19.10.2009)
  • Panikmachen: "Professor befürchtet in Deutschland 35.000 Tote" (21.10.2009)
  • Aufregen: "Impfchaos" (23.10.2009)
  • Panikmachen: "Infektionen explodieren" (3.11.2009)
  • Aufklären: "So schützen Sie sich" (7.11.2009)
  • Aufklären: "Für wen ist Schweinegrippe am gefährlichsten?" (11.11.2009)
  • Beruhigen: "So schützen Sie sich ohne Impfung" (16.11.2009)
  • Panikmachen: "Kind (1) stirbt nach Impfung" (17.11.2009)
  • Beruhigen: "Bild testet Impfung" (26.11.2009)

Aber das ist ja nichts neues. Das Schweineblatt ist sich bekanntlich für nichts zu blöd, wenn es darum geht, Propaganda, Panik, Wut, Lügen und Meinungsmache zu verbreiten. Außerdem verkauft es sich ja auch bestens.

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