Liebe Presse: Für Propaganda gibt's kein Geld!

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Die Leitmedien haben ihre Daseinsberechtigung verloren. Sie erfüllen nicht die Aufgabe, für die sie mit der Pressefreiheit ausgestattet worden sind.

Die Leitmedien sollten als "vierte Gewalt" im Staat die Regierung kontrollieren und dadurch die Bürger vor Korruption und Machtmissbrauch beschützen. Das tun sie schon lange nicht mehr. Im Gegenteil: sie sind Teil des Systems geworden.

Sie lassen sich von der Wirtschaft vor jeden beliebigen Karren spannen – solange dieser Frondienst nur gut entlohnt wird. Ob nun im Dienst der Versicherungsbranche auf der staatlichen Rente herumgehackt wird oder im Auftrag von Elfriede Springer gegen den Mindestlohn (um PIN konkurrenzfähig zu halten) gewettert wird, die Presse besorgt es ihnen!

Die Presse gehört den Konzernen, die sie wiederum über ihre Mietmäuler (Hans-Werner Sinn und Konsorten) mit News und sogenannten "Studien" füttert. Und die Konzerne unterstützen die Politik, die ihnen am gefälligsten im Enddarm sitzt. Es geht also nicht um Wahrheit, sondern um gezielte Meinungsmache. Um Propaganda.

Und nun heult ausgerechnet der Chef der BILD – der größten journalistischen Dreckschleuder – im Spiegel herum, dass die Leser zu geizig sind, seinen gedruckten Sondermüll zu bezahlen.

Der Spiegel schrieb:

"Sicherungen herausgeflogen", "Wahnsinn", "Web-Kommunisten": Im Spiegel beschimpfen Springer-Chef Döpfner und der stellvertretende Chef des "Hamburger Abendblatts" die eigene Branche. Der Geiz des Lesers bedrohe den Journalismus.

Scheinbar betrachtet "Springer"-Chef Matthias Döpfner direkte Bezahlung für werbefinanzierte Inhalte als gottgegebenes Vorrecht, das für Verlage gelten müsse. Im Gespräch mit dem "manager magazin" sprach er im Zusammenhang mit kostenlosen Inhalten im Netz von "abstrusen Phantasien spätideologisch verirrter Web-Kommunisten". Dass journalistische Angebote online fast ausschließlich kostenlos verbreitet werden, sei ein "Unsinn". Springer sei aber "nicht groß genug" gewesen, "um diesen Wahnsinn allein zu stoppen".

Lieber Herr Döpfner,

was Sie und Ihre korrupten Gesinnungsgenossen betreiben, nennt man Propaganda und nicht Journalismus. Dafür gibt es kein Geld, das kostet Geld!

Wenn Sie also weiter unter den Deckmantel der Pressefreiheit Propaganda verbreiten wollen, dann gewöhnen Sie sich gefälligst daran, dass nur Sie oder Ihre Aufraggeber dafür bezahlen und nicht die Menschen, die Sie mit Ihrer gekauften Meinungsmache indoktrinieren wollen.

Wir jedenfalls werden Ihren Sondermüll nicht bezahlen!

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