Time flies!
Sonntag, 25 Oktober, 19.00 Uhr. Vor dem Docks auf der Hamburger Reeperbahn bildet sich eine Schlange, die nicht enden will. Es ist das einzige und sein langem ausverkaufte Konzert der Englischen Kultband Porcupine Tree anlässlich ihres kürzlich neu erschienen Albums "The Incident".
Als Vorband spielte die Gruppe "Rose Kemp". Musik ist zwar immer Geschmackssache und daher kaum zu bewerten, aber ich glaube, dass ich noch nie ein Konzert gesehen habe, in dem das Qualitätsniveau der Vor- und der Hauptgruppe weiter auseinander gelegen haben.
Ich war jedenfalls dankbar für die Ohrstöpsel, die wir dabei hatten, da der Bass-Spieler von Rose Kemp eine offensichtliche Vorliebe für lang anhaltende Bass-Rückkopplungsschleifen hat.
Nach einer kleinen Ewigkeit war Rose Kemp mit ihrem Repertoire durch und die Zuschauer mit ihrerseits mit der Geduld.
Schon der Bühnen-Umbau ließ erahnen, was da kommen würde. Man konnte sich bei der Menge der Instrumente auf der Bühne des Eindrucks nicht erwehren, eine Musikmesse statt ein Konzert besucht zu haben. Dann kamen Steven Wilsen, Gavin Harrison, Colin Edwin und Richard Barbieri endlich auf die Bühne und legten unverzüglich los.
Das Konzert war in zwei Hälften aufgeteilt, die durch eine präzise eingehaltene 10 Minuten lange Pause unterbrochen wurden.
Die erste Hälfte spielte die Band nonstop aus ihrem neuen Konzeptalbum "The Incident". Unter anderem das Stück "Time flies".
Die zweite Hälfte wurden die Hits aus vergangenen Alben gespielt. Den Abschluss bildete wie immer das legendäre Stück "Trains".
Und wie immer ist die Zeit viel zu schnell verflogen. Time flies.
Mehr dazu hier: http://profile.myspace.com/index.cfm?fuseaction=user.viewprofile&friendi...


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