Jens Berger: Die Gesundheitskostenbombe bei den privaten Krankenkassen tickt.
Eine geheim gehaltene Studie bringt brisante Details zu den Kosten und der Sicherheit des privaten Krankenkassensystems zum Vorschein. Für die Kopfpauschale ist dies wohl das sichere Aus.
Die privaten Krankenversicherungen (PKV) sind nur ungenügend auf den demographischen Wandel vorbereitet und laufen mit offenen Augen in die Kostenkatastrophe, die nur über massive Beitragssteigerungen halbwegs kontrolliert werden könnte.
Ein solches Szenario wäre jedoch das Ende für das Kopfpauschalenmodell der FDP. Wer würde noch zur PKV wechseln, wenn dort die Beiträge signifikant höher wären als in der GKV? Schlechte Nachrichten für Philipp Rösler, der nun vor einem gesundheitspolitischen Scherbenhaufen steht.
Während die gesetzliche Krankenkasse eine Umlagefinanzierung beinhaltet, die durch Steuermittel aufgestockt wird, muss die PKV Altersrückstellungen bilden, um den Beitrag nicht ausufern zu lassen.
In der Praxis erweisen sich diese Altersrückstellungen jedoch laut IGES als viel zu niedrig. Wollen die privaten Krankenkassen nicht bereits bei jüngeren Versicherten höhere Beiträge fordern, so müssen sie wohl oder übel die Beiträge im Alter massiv erhöhen.
Für ältere Versicherte, die oft nicht mehr finanziell so leistungsfähig sind wie in ihren besten Jahren, ist dies natürlich eine mittlere Katastrophe. Die Alternative, die höheren Alterskosten auf die Prämien der jüngeren Versicherten anzurechnen, würde die PKV jedoch gegenüber der GKV deutlicher unattraktiver machen.




Bei Studien, die durch den jetzt für die MaschmeyerRürup AG Beratungsgesellschaft tätigen Bert Rürup federführend erstellt werden, ist äußerste Vorsicht angebracht.
Rürup hat alle seine Vorschläge zur "Reform" der sozialen Sicherungssysteme mit der demographischen Entwicklung begründet. Es ist eine Banalität, dass Ältere den größten Teil der Gesundheitskosten verursachen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sind es 47%.
Die durchschnittlichen Pro-Kopf-Kosten im Alter von 65 Jahren und mehr sind seit 2002 um knapp 4% angestiegen sind, in der Altergruppe bis 65 Jahren aber nur unwesentlich geringer, nämlich um 3,5%. Berücksichtigt man ferner die Inflationsrate, dann sind die Pro-Kopf-Kosten real eher gesunken.
Außerdem ist es äußerst fraglich, wenn man in der ferneren Zukunft das gleiche altersspezifische Ausgabenprofil von heute unterstellt. Denn mit einer gestiegenen Lebenserwartung verändert sich auch der altersspezifische Gesundheitszustand.
Mediziner sprechen davon, dass die körperliche Konstitution eines heute 60-Jährigen derjenigen eines 50-Jährigen von vor 30 Jahren entspricht. Inzwischen gibt es Untersuchungen, die solche Annahmen auch empirisch belegen.
Nicht das Altsein oder das Älterwerden ist teuer, sondern der Sterbeprozess.
The fact that you've got "DELL" written down the side of your notebook and the fact that I've got "MacBook Pro" written down the side of mine should precipitate your balls into shrinking, along with your presence…
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