Kopenhagen – 11 Tage fressen, saufen und CO2 produzieren.

Paul
Zooot Fanatiker
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Saufen, ficken und fressen für ein besseres Klima!

Wenn es den Teilnehmer des COP15, wie ja der Klimagipfel offiziell heißt, wirklich ernst um die Klimaerwärmung und der CO2-Reduktion ginge, dann hätten sie ihr Treffen als Videokonferenz organisiert, um damit ein glaubhaftes Vorbild zu sein.

Das würde wirklich eine Menge CO2 sparen. Warum müssen sich die Leute mit der heutigen Technologie überhaupt persönlich treffen? Aber so wird in den 11 Tagen laut den Organisatoren, einschließlich Anreise der Delegierten, 41'000 Tonnen Kohlendioxid produziert, so viel wie eine Stadt mit 150'000 Einwohner. Daran sieht man, die Gläubigen des Klimaerwärmungskults sind Heuchler, wollen das wir uns alle einschränken, selber halten sie nichts davon.

Dann schauen wir uns mal an was die ach so klimaschützenden Teilnehmer für Transportmittel verwenden. Zunächst müssen 15'000 Delegierte und Offizielle, 5'000 Journalisten und fast 100 Staatsführer aus aller Welt anreisen. Die meisten wohl mit Linienflüge, aber die VIPs selbstverständlich mit ihren eigenen Maschinen, wie Schauspieler und Promiumweltschützer Leonardo DiCaprio.

Obama wird auch kommen um anschließend seinen Nobelpreis in Norwegen abzuholen. Er hinterlässt mit dieser Reise nach Europa einen gigantischen sogenannten "Karbonfußadruck". Seine Karavane besteht aus einer Air Force One plus 5 weiteren Maschinen, die insgesamt 700 Personen transportieren, 200 nur für seine Sicherheit und dann noch zwei Helikopter und mehrere gepanzerte Großlimousinen. Unglaublich was er mit seinem Gefolge an CO2 produziert.

Der Flughafen meldet, sie erwarten bis zu 140 Privatjets alleine während dem Höhepunkt der Tagung, über 400 insgesamt, mehr als sie verkraften können. Deshalb müssen viele davon nach Abliefern der Passagiere auf Regionalflughäfen und nach Schweden ausweichen, um parkieren zu können, um dann wieder nach Kopenhagen für die Abholung zurückzukehren. Was das an CO2 produziert.

Dann die Limousinen für das Herumkutschieren der Teilnehmer, vom Flughafen zum Hotel, Hotel Kongresszentrum und zurück. Ratet mal wie viele dafür reserviert wurden? Weit über 1'200 Karrossen!

Der Telegraph berichtet, Majken Friss Jorgensen, Chefin des größten Limousine-Service in Kopenhagen sagte, normalerweise haben sie nur 12 Fahrzeuge, aber für den Klimagipfel haben sie 200 bestellt.

"Wir dachten es werden nicht so viele Autos benötigt, weil es ein Klimakongress ist," sagte sie. "Aber es sieht aus wie wenn sie die Wettervorhersage angeschaut hätten."

Für die nächsten Tage ist nasskaltes Wetter angesagt mit Temperaturen zwischen 1 und 6 Grad und am Wochenende sogar Schneefall.
Die Franzosen alleine haben am Donnerstag 42 bestellt. "Wir haben nicht genug Limousinen im Land um den Bedarf zu decken," sagte sie. "Wir mussten sie über hunderte Kilometer aus Deutschland und Schweden holen."

Insgesamt schätzt sie sind über 1'200 Fahrzeuge für die Delegierten unterwegs. Und die Anzahl Elekro- und Hybridfahrzeuge in dieser Flotte? "Fünf," sagt Jorgensen.

"Die Regierung hat einige Autos mit alternativen Treibstoff, aber der Rest fährt mit Benzin oder Diesel. Wir haben keine Hybridautos in Dänemark, leider, wegen der extrem hohen Steuern auf diese Autos. Es macht keinen Sinn sie zu kaufen."

Dann ist ja das Gastgeberland nicht gerade vorbildlich mit CO2-sparenden Autos.

Die Top-Hotels sind alle ausgebucht und kosten bis zu 1’000 Euro die Nacht und haben spezielle Klimakongress-Menüs vorgesehen, alles ohne Fleisch selbstverständlich, aber dafür mit Austern, Foie Gras und Kaviar.

Am anderen Ende der Speisekarte, wo die Pizza im Stehen serviert wird, werden sich die angereisten Demonstranten mit bescheideneren Speisen und Unterkünften begnügen müssen. Aber die dänische Regierung, clever wie sie ist, hat fast 200'000 Euro ausgegeben, um den Protestierern ein "Klimaforum" zu geben, als Parallelveranstaltung. Dafür wurde das tolle DGI-byen Sportzentrum hergerichtet, wo sie ihre jugendliche Energie im Schwimmbad, auf der Kletterwand und auf der Kegelbahn loswerden können.

Nur, falls sie doch daran denken auf die Strasse demonstrieren zu gehen, hat Dänemark seinen erste Wasserwerfer in Empfang genommen, plus die neuen Polizeistaatsgesetze mit präventiver Verhaftung, die noch rechzeitig in Kraft getreten sind, über die ich bereits berichtet habe. Es wurde auch ein neues Auffanggefängnis in einer alten Brauerei mit 360 Zellen vorbereitet, für bis zu 4'000 Gefangene.

Auch die Damen von horizontalen Gewerbe steuern ihren Teil bei, um den Planeten zu retten. Sehr erzürnt über die offizielle Aufforderung an die Delegierten, "sei nachhaltig, kauf keinen Sex", hat die Gewerkschaft der Prostituierten mit ihren 1'400 Mitglieder angekündigt, sie werden Gratissex an alle Konferenzteilnehmer anbieten, die ihren Zugangspass zeigen. Dann können sie ja mit einem sehr regen Verkehr rechnen, CO2-neutral selbstverständlich.

Für die Konferenz mussten 900 Kilometer Computerkabel gelegt werden und 50'000 Quadratmeter Teppich. Es müssen 200'000 Mahlzeiten serviert und gleichviel Portionen Kaffee ausgeschenkt werden, aber wenigstens ist dieser aus Bioanbau.

Um den CO2-Ausstoss der Konferenz zu minimieren, hat die UNO die Delegierten aufgefordert öffentlichen Verkehr zu benutzen, Wasser aus der Leitung und nicht aus Plastikflaschen zu trinken und den Papierabfall zu reduzieren. Hotelbesitzer wurden aufgefordert Zimmer anzubieten, welche als umweltfreundlich zertifiziert wurden.

Damit die Teilnehmer von COP15 aus aller Welt nicht dem christlichen Weihnachtsbrauch ausgesetzt sind, hat das Außenministerium alle geschmückten Weihnachtsbäume verbannt. Die Tannen, für die Dänemark bekannt ist und nach ganz Europa exportiert, dürfen nicht als Dekoration im Bella Center, dem Konferenzort, aufgestellt werden.

Da Weihnachten ein religiöses Fest ist, hat es keinen Platz bei einer Veranstaltung der UNO, sagt Svend Olling, ein Offizieller des Außenministeriums, Chef des Planungskomitees für den Klimagipfel.

"Wir dürfen nicht vergessen, es ist eine UNO-Konferenz und das Kongresszentrum ist UNO-Hoheitsgebiet, da darf es keine Weihnachtsbäume geben, weil die UNO gerne neutral sein will," sagte Olling.

Einige werden nach dieser Aufzählung meinen, das ganze ist ein lächerlicher Zirkus, der viel Geld kostet, nichts bringt und nur viel heiße Luft, ich meine, CO2 produziert. Da haben sie völlig recht. Viele der Delegierten haben auch nichts dort zu suchen, sondern wollen sich auch mal auf Kosten der Steuerzahler was gönnen.

Der Telegraph meint, weit entfernt davon "die Welt zu retten", haben die Staatsführer bereits sich geeinigt, die Konferenz wird keine bindende Vereinbarung liefern, sondern nur eine Absichtserklärung.

Statt eine bescheidene Reduktion des Kohlendioxid ab nächstes Jahr zu beschließen, für dessen Einhaltung sie noch während ihrer Amtszeit gerade stehen müssten, werden die Politiker ganz groß ein Ziel von 80 Prozent bis 2050 verkünden und den Lob jeweils zu Hause nach der Rückkehr ernten. Nur, bis dahin werden die meisten Staatsführer gar nicht mehr am Leben sein und schon gar nicht im Amt.

Quelle: http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2009/12/kopenhagen-11-tage-fres...

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